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Willkommen auf der Homepage des

VelsPol NRW e.V.

Verein LSBT* Polizeibediensteter NRW e.V.


Archiv

    • 6/21: Verstoß gegen die Menschenwürde: Zwangsouting durch das Auswärtige Amt. Zum Artikel auf Zeit Online / ze.tt
       
    • 5/21: Pressemitteilung des VelsPol Deutschland zum Ausschluss queerer Polizistinnen und Polizisten von der CSD- Parade in N.Y.:
      In dem Artikel vom 15. Mai 2021 berichtet Queer, dass die CSD-Veranstalter in New York queere PolizistInnen nicht mehr in der CSD- Parade zulassen wollen.


      Der VelsPol Deutschland bedauert diese Entscheidung und hält sie für kontraproduktiv. Während die queere Emanzipationsbewegung ihre Ursprünge bereits in den 70er Jahren feierte und für ihre Rechte kämpfte, war der Weg für queere Menschen in der Polizei ein wesentlich längerer.
    • Erst Mitte der 90er Jahre gründeten sich in Deutschland die Vorläuferorganisationen, die heute einheitlich in den Ländern unter dem Namen „VelsPol“ bekannt sind und sich für Gleichberechtigung und Akzeptanz engagierten und bis heute engagieren.
    • Eine Sache war es, 1994 den Restbestand des § 175 aus dem Strafgesetzbuch zu tilgen- eine andere war es die überlebende Einstellung von Homosexualität als etwas „kriminelles“ in den Köpfen, insbesondere der Polizeiführung, zu verändern und die wiederkehrenden Versuche von Kriminalisierung oder Speicherung queerer Menschen zu verhindern und zu beenden. Diese Veränderungen waren nur von innen her möglich, durch das Engagement queerer Polizistinnen und Polizisten. Die Ersten der Stunde erlebten Mobbing und Diskriminierungen, getrieben bis in Kündigung oder Selbstmord.
    • Der derzeitige Zeitgeist von Populismus und Radikalisierung führt uns wieder zurück in die 80er Jahre, die erkämpften Errungenschaften gehen verloren. Es wird wieder ausgegrenzt in „Die“ und „Wir“, nicht nur in der queeren Welt, und Feindbilder geschaffen. Das Totschweigen von Homosexualität in der Polizei hat längst wieder begonnen. In „Aktionsplänen gegen Rassismus“ werden homophobe Aspekte „vergessen“, wobei die Anfeindung beider betroffenen Gruppen Hand in Hand geht.
    • Welche Lösung oder welchen Mehrwert liegt in einem Ausschluss queerer Menschen und Interessenvertretungen von einer queeren Veranstaltung bzw. Demonstration? Und vor allem: In wessem Interesse liegt der Ausschluss?
    • Ein pauschaler Ausschluss queerer Polizistinnen und Polizisten, entspricht dem Zeitgeist des Ausgrenzens, des Auseinanderdividierens in „Die“ und „Wir“ und negiert die Pluralität in der queeren Community, was nur Populisten erfreuen kann. Es bleibt zu hoffen, dass diese unsägliche Entwicklung in Deutschland nicht Einzug hält. Das wäre aus unserer Sicht ein gewaltiger Rückschritt und ein Schlag gegen eine gesamte, politisch stark engagierte Generation, die die heutigen Errungenschaften erkämpft hatte.
    • Insofern erklären wir uns mit den aus der New Yorker Parade
      ausgeschlossenen Polizistinnen und Polizisten solidarisch!

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    • 10/20: Behörden und Medien verschweigen  homophobes Hassverbrechen gegen schwules Ehepaar:
      Anstößige Berichterstattungen folgen widerwärtiger Tat.

      Am 04. Oktober 2020 wurde ein schwules Ehepaar aus NRW in Dresden gezielt von einem homophoben Islamisten mit einem Messer attackiert und ein Mann dabei ermordet. Direkt danach wurde die Tat von Behörden und Medien nicht als homophobes Hassverbrechen gegen ein schwules Ehepaar benannt, sondern als Angriff gegen ein Touristenpaar deklariert, obwohl die Motivation des Täters schnell bekannt war.

      Die Ehe der Opfer wurde herabgesetzt und das homophobe Hassverbrechen heruntergespielt - wir berichteten. Auch aktuell zur Anklageerhebung berichtet eine große Zahl von Print- und TV- Medien nicht über den Kerngehalt des Anschlags, sondern weiterhin von einem Messerangriff gegen Touristen.

      Es ist nicht hinnehmbar, dass hassgeleitete homophobe Angriffe nicht als solche benannt und publiziert werden. Damit wird Hasskriminalität heruntergespielt, die Ehe und die Ehre der Opfer herabgesetzt und die Öffentlichkeit nicht über den Kerngehalt des Hassverbrechens informiert.

       Wir fordern Polizei, Staatsanwaltschaft und Medien auf, homo- und transphobe Hassdelikte  als solche zu benennen und die Öffentlichkeit über die zugrunde liegende Tätermotivation zu informieren!

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    • 10/21: Grundgesetz für alle!

      Die Fraktionen des Deutschen Bundestags beraten zurzeit über eine Änderung des Artikels 3, Absatz 3 Grundgesetz. Neben einer Ersetzung des Rassebegriffs ist es von historischer Bedeutung, in diesem Zuge endlich einen Diskriminierungsschutz für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten festzuschreiben. An der Selbstbestimmung und Gleichberechtigung aller Menschen der queeren Community darf die Verfassung keinen Zweifel lassen. Der VelsPol unterstützt die Kampagne und zählt zu den Erstunterzeichnern.

      An alle Entscheidungsträger*innen und insbesondere die Mitglieder und Fraktionen des Deutschen Bundestags appellieren wir daher:

      Nutzen Sie noch in dieser Legislaturperiode die Gelegenheit zu einer Ergänzung des Art. 3 (3) GG, die alle enschen der queeren Community in ihrer ganzen Bandbreite schützt.

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    • 10/21: Terroristische Attentate/Hassdelikte gegen LGBT*
      und kein Konzept in Sicht


      Am 04. Oktober wurde ein schwules Ehepaar aus NRW, das Dresden besuchte, von einem islamistischen Extremisten, einem 20jährigen Flüchtling aus Syrien, mit einem Messer attackiert. Einer der Männer starb vor Ort, sein Lebenspartner überlebte das Attentat schwer verletzt. 
      Während sonst bei islamistischen Attentätern relativ schnell nach der Tat die Radikalisierung und die Motivation des Täters ermittelt und öffentlich benannt wird, durfte in diesem Fall der Begriff „Homophobie“ offensichtlich nicht fallen.
      Der Täter war bereits einschlägig bekannt, strafrechtlich in Erscheinung getreten und hatte Meldeauflagen.  In Deutschland leben ca. 615 Gefährder- und das sind nur die bisher bekannt gewordenen islamistische Radikale.

      Dieses Attentat ist nicht der erste Angriff gegen LGBT von islamistischen Radikalen, die u.a. durch Politiker wie Erdogan moralische Unterstützung erhalten. 
      Aber zu den erklärten Feinden von LGBT* zählen neben den islamistischen Radikalen auch andere christlich-religiöse Radikale sowie Rechtsradikale.
      Erschreckend ist neben den Attentaten die Tatsache, dass es in Deutschland an ganzheitlichen Konzepten gegen Hassdelikte mangelt und auch keine Bemühungen unternommen werden, diese zu erarbeiten und umzusetzen.

      Lediglich in Berlin werden -immerhin- Hassdelikte gegen LGBT* entsprechend erfasst und vom Staatsschutz bearbeitet, während es diese Erfassung und Bearbeitung in anderen Bundesländern gar nicht gibt oder nicht vollumfänglich umgesetzt werden.
      Aber auch eine Erfassung und adäquate Strafverfolgung alleine reichen nicht aus.
      Ein ganzheitliches Konzept muss alle Aspekte des Phänomenbereichs „Hassdelikte“ umfassen, wie: Prävention, Strafverfolgung, gesellschaftliche Bildung und den gesellschaftlichen Diskurs. Der VelsPol fordert daher das Bundesinnenministerium und die Innenministerien der Bundesländer auf, unter Beteiligung der in der Zivilgesellschaft vorhandenen Expertise und Kompetenz, ganzheitliche Konzepte gegen Hassdelikte, auch gegen LGBT* einzuführen, die insbesondere
       
      • präventive Maßnahmen, bspw. Aufklärung und Diskussion im Schulunterricht, in der Erwachsenen- und Zuwandererbildung,
      • öffentliche Medienkampagnen,
      • eine angebrachte Strafverfolgung mit Erfassung der Motivation des Täters (vorurteilsmotivierte Hasskriminalität) und einer Bearbeitung durch Staatsschutzdienststellen, wie in Berlin
      • verpflichtende Ausbildungs- und Fortbildungseinheiten über Hasskriminalität sowie dem Themenfeld Homo- und Transphobie in der Polizei und Justiz auf allen Ebenen umfassen.         
  •            Unser Mitgefühl gilt dem Lebenspartner des ermordeten Mannes.
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  • Fr, 07. August: Jahreshauptversammlung in Köln
        17. Mai - Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie
  •     02/2020 - Schweiz: Volksabstimmung gegen Homophobie
        Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist in der Schweiz künftig strafbar. In einem Referendum stimmte eine Mehrheit für eine Gesetzesänderung.
  •     11/2019 -  Kosten für die PreP Medikation getragen
        Auf unsere Anfrage bestätigt das Innenministerium, dass die Kosten für die PreP-Medikation von der Freien Heilfürsorge getragen werden und nicht mehr privat gezahlt werden müssen.
  •    12/2019 - Trans*/Inter*
        Wir beteiligen uns an einer Erhebung über den Umgang mit Trans- bzw. Inter-Personen und haben dazu das Innenministerium NRW angeschrieben.
  •     12/2019 - HIV+ & Bal Neujahrstreffen in Köln: Fr, 24. Januar ab 18.30h,
        Bar Barcelon, Heumarkt/Pipinstr. 3
        Köln: Der Weihnachtsmarktbesuch hat bereits stattgefunden.
  •     Im Januar 2020 starten wir mit einem Neujahrstreffen,
        gefolgt von unserer Jahreshauptversammlung.
  •     Fr, 29.11., 18:00 Uhr, Köln: VelsPol- Weihnachtsmarktbesuch
  •     Fr, den 25. Jan., 19h: Neujahrstreffen VelsPol für Vereinsmitglieder
        im Barcelon, Köln, Pipinstr. 3 (Haltestelle Heumarkt)
  •     Fr, 22. Februar, 19:00 Uhr: Jahreshauptversammlung VelsPol-NRW
        in der Bar "Barcelon", 1. Et., 50667 Köln, Pipinstr. 3, am Heumarkt.
        Nur für Vereinsmitglieder.
  •     Freitag, 15. März, ab 18:30 Uhr, Essen: VelsPol-Treffen
        in der LGBT*-Bar "GentleM", Kettwiger Str. 60, 45127 Essen.
  •     Freitag, 29. März, 19:00 Uhr, Köln: VelsPol-Treffen
        in der Bar "Barcelon", Pipinstr. , 50667 Köln
  •     15.-18. Mai: Bundesseminar in Potsdam. Infos und Anmeldung s. www.velspol.de
        NRW-Mitglieder werden unterstützt, Infos über VelsPol NRW
  •     Fr, 31.Mai, ab 19.30h: VelsPol-Treffen in der Bar Barcelon, Köln
  •     Fr, 16. August, ab 19h: VelsPol-Treffen im Barcelon, Köln
  •     Mi, 16.10., Köln: Teilnahme Fachbeirat Anti-Gewalt
  •     Do, 24.10., Treffen mit dem Verband der Feuerwehren NRW
  •     Fr, 25.10., Köln: VelsPol Treffen im Barcelon
     
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